Fotoreportage

Der Ranger und seine Arbeit.

Eine Fotoreportage.

12 ausdrucksstarke Bilder über den spannenden Tag mit Nationalpark-Ranger Peter Sürth.

Fotoreportage mit Wildbiologe Peter Sürth im Nationalpark Schwarzwald

Zur Person

Peter Sürth ist 50 Jahre alt und hauptberuflich Wildbiologe mit dem Schwerpunkt Mensch-Wildtier Management. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen das Carpathian Large Carnivore Project und die Weg der Wölfe Expeditionen. Zudem veranstaltet er verschiedene Schul- und Bildungsprojekte zum Wolf, Luchs und Bären. Einige Filmdokumentationen wie z.B „Endless Conflict“, einem Braunbärfilm in der Türkei, hat Peter begleitet.

(Weitere Filme: Transylvania living with predators, Brunos Brüder, der Herr der Wölfe)

Seit ca. 2011 ist er ehrenamtlich im Rangerdienst des Nationalparks Schwarzwald.

Wer mehr über Peters Arbeit erfahren will:

www.wordpress.derwegderwoelfe.de

Die Fotoreportage

Der Ranger von heute ist vernetzt. Es werden aktuelle Vorkommnisse und Informationen, auf der Tour, direkt in ein spezielle App eingetragen. So kann z.B. die Anzahl der begegneten Besucher festgehalten werden für eine spätere Auswertung.

In der App selber können Beobachtungen wie Tiere, andere Parkbesucher, Verstöße oder Beschädigungen notiert werden. Immer wieder zieht Peter Sürth das Handy aus der Tasche um neue Informationen in die App einzutragen.

Fast immer an Peter’s Seite: Seine Hündin Shira. Sie ist mittlerweile über 12 Jahre alt und dient als Fährtenhund für Peters berufliche Arbeit. Durch die viele Bewegung ist Shira immer noch top fit. Im Nationalpark hilft sie Peter bei der Spurensuche und leistet ihm Gesellschaft auf vielen seiner Touren. 

Shira kommt gebürtig aus Rumänien und ist ein Mischling. Peter besitzt sie seit dem Welpenalter. 

Die erste Spur wurde entdeckt. Relativ frisch aufgewühlter Boden. Peter geht sofort in Bodennähe und untersucht akribisch genau die Spur.

Nach einer kurzen Suche die erste Spur – ein Haar! Höchstwahrscheinlich Rotwild erläutert Peter, da sich das Haar leicht knicken lässt.

Die erste kurze Pause auf unserer Tour. Shira bekommt zur Belohnung ein Leckerli.

Neben einem Kompass besitzt die App auch die Möglichkeit ein Geotagging durchzuführen. 

Die nächste Spur von Rotwild ist gefunden. Zum Größenvergleich legt Peter eine Münze neben die frische Spur. So ist das Größenverhältnis auch bei der Auswertung am PC klar definiert.

Peter fotografiert die Spur und nimmt einzelne Beobachtungen mit in die App auf. 

 Shira auf Spurensuche. Durch ihren ausgeprägten Geruchssinn, ist sie wesentlich feinfühliger als wir Menschen. 

Die Rangertour führt uns quer durch den Nationalpark. Immer wieder kommt Peter mit anderen Parkbesuchern ins Gespräch. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der Rangerarbeit. Die Kommunikation mit anderen Parkbesuchern zur Aufklärung und Informationsweitergabe. 

Nach einer langen Tour durch den Nationalpark geht der heutige Rangerdienst zu Ende. Gute 6 Stunden haben wir für die gesamte Tour benötigt.